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Was kostet ein Auto im Monat? Unterhalt 2026 im Rechenbeispiel

Graphitgrauer Škoda Octavia Combi in einem hellen Autohaus im warmen Abendlicht

Die Rate oder der Kaufpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Wer wissen will, was ein Auto wirklich kostet, muss Wertverlust, Energie, Versicherung, Steuer, Wartung und Reifen zusammenzählen. Wir zeigen mit drei Rechenbeispielen und offenen Annahmen, wie viel pro Monat zusammenkommt – und an welchen Stellschrauben Sie selbst drehen können.

Kurz und knapp

In unserem Rechenbeispiel kostet ein Kleinwagen mit Benzinmotor bei 15.000 km im Jahr rund 459 Euro im Monat, ein Kompakt-SUV rund 639 Euro und ein Elektro-SUV rund 574 Euro. Größter Posten ist fast immer der Wertverlust, danach folgen Energie und Versicherung. Die Werte beruhen auf Annahmen und lassen sich mit eigenen Zahlen nachrechnen.

  • 459 €Kleinwagen Benzin pro Monat (Beispiel)
  • 36,7 ctje km beim Kleinwagen (Beispiel)
  • bis 50 %Wertverlust nach 3 Jahren (ADAC)
  • 163 €HU mit AU im Schnitt 2026 (ADAC)

Welche Kosten gehören zum Unterhalt eines Autos?

Zu den echten Autokosten gehören sechs Blöcke: Wertverlust, Energie (Sprit oder Strom), Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung samt Reparaturen und Reifen sowie die Hauptuntersuchung. Wer nur Tank und Versicherung rechnet, unterschätzt sein Auto deutlich.

Der ADAC berechnet seine Autokosten seit Jahren nach einer festen Methode: Er betrachtet eine Haltedauer von fünf Jahren mit insgesamt 75.000 Kilometern, also 15.000 Kilometer im Jahr. Grundlage ist der Listenpreis des Herstellers. Einbezogen werden der Wertverlust (ohne Zinsen), Ölwechsel, Inspektionen, Verschleißteile und Reifenersatz, die Kosten für Kraftstoff nach Herstellerangabe zu den Durchschnittspreisen der letzten drei Monate, Haftpflicht und Vollkasko zu je 50 Prozent nach einem Standardtarif sowie die aktuelle Kfz-Steuer. Die Werte werden zweimal im Jahr aktualisiert, der Autokostenrechner des Clubs umfasst über 9.000 Modelle (ADAC, Abruf 11/2026).

Unser Rechenbeispiel folgt diesem Aufbau. Fixkosten wie Versicherung, Steuer und HU fallen auch an, wenn das Auto steht; Betriebskosten wie Energie, Reifen und Wartung steigen mit jedem Kilometer.

KostenblockWas dazugehörtHängt vor allem ab von
WertverlustDifferenz zwischen Kaufpreis und Restwert beim VerkaufKaufpreis, Haltedauer, Laufleistung, Marke, Antrieb
EnergieKraftstoff oder LadestromVerbrauch, Fahrleistung, Sprit- bzw. Strompreis
VersicherungKfz-Haftpflicht, Teil- oder VollkaskoTypklasse, Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse, Fahrerkreis
Kfz-Steuerjährliche Steuer an den ZollHubraum, CO₂-Ausstoß, Antrieb, Erstzulassung
Wartung und ReparaturInspektion, Ölwechsel, Bremsen, VerschleißFahrzeugalter, Kilometer, Werkstatt
Reifen und HUSommer- und Winterreifen, HauptuntersuchungReifengröße, Prüfintervall

Gliederung nach der ADAC-Autokostenmethodik (adac.de, Abruf 03.11.2026) und den Beitragsmerkmalen des GDV (Stand 09.09.2026).

Warum ist der Wertverlust der größte Posten?

Weil ein Neuwagen in den ersten Jahren besonders schnell an Wert verliert. Laut ADAC büßt ein Neuwagen im ersten Jahr im Schnitt 20 bis 25 Prozent seines Wertes ein, nach drei Jahren können es bis zu 50 Prozent sein. Bei Elektroautos liegt der Restwert nach drei Jahren nach ADAC-Angaben im Schnitt bei etwa der Hälfte des Neupreises.

Dieser Verlust wird erst beim Verkauf sichtbar, ist aber echtes Geld: Wer ein Auto für 35.000 Euro kauft und es nach fünf Jahren für 15.750 Euro verkauft, hat 19.250 Euro verloren, also rund 321 Euro pro Monat. Das ist in unserem Beispiel mehr als Sprit, Versicherung und Steuer zusammen.

Wie hoch der Wertverlust bei Ihnen ausfällt, hängt stark vom Kaufpreis ab. Der Durchschnittspreis eines Neuwagens lag bei privaten Käufern 2025 bei 44.560 Euro, ein Gebrauchtwagen kostete im Schnitt 18.310 Euro (DAT-Report 2026). Wer günstiger einkauft, verliert absolut weniger.

Dunkelblauer Škoda Kodiaq am Straßenrand einer herbstlichen Allee
Wer ein Auto für 35.000 Euro kauft und nach fünf Jahren für 15.750 Euro verkauft, verliert rund 321 Euro im Monat. KI-generiertes Bild.

Was kostet ein Auto im Monat im Rechenbeispiel?

Wir haben drei typische Fälle durchgerechnet: einen Kleinwagen mit Benzinmotor, ein Kompakt-SUV mit Benzinmotor und ein Elektro-SUV. Die Fahrzeuge sind fiktiv, Preise und Verbräuche sind Annahmen und keine Angaben zu bestimmten Modellen oder zu unseren Angeboten. Alle Annahmen stehen offen in der Tabelle darunter – Sie können jede Zeile durch Ihre eigenen Werte ersetzen.

Weißer Kleinwagen in einem hellen Autohaus

Beispiel A: Kleinwagen

  • Kaufpreis 22.000 € (Annahme)
  • 5,5 l Super je 100 km
  • rund 459 € im Monat

Rechenbeispiel, 15.000 km/Jahr. Symbolbild, KI-generiertes Bild.

Blaues Kompakt-SUV in einem hellen Autohaus

Beispiel B: Kompakt-SUV

  • Kaufpreis 35.000 € (Annahme)
  • 6,5 l Super je 100 km
  • rund 639 € im Monat

Rechenbeispiel, 15.000 km/Jahr. Symbolbild, KI-generiertes Bild.

Graues Elektro-SUV in einem hellen Autohaus

Beispiel C: Elektro-SUV

  • Kaufpreis 40.000 € (Annahme)
  • 17 kWh je 100 km inkl. Ladeverluste
  • rund 574 € im Monat

Rechenbeispiel, 15.000 km/Jahr. Symbolbild, KI-generiertes Bild.

Posten pro MonatA KleinwagenB Kompakt-SUVC Elektro-SUV
Wertverlust (5 Jahre, Restwert 45 %)202 €321 €367 €
Energie (15.000 km)145 €172 €79 €
Versicherung (HP + VK)50 €67 €71 €
Kfz-Steuer7 €12 €0 €
Wartung und Reparatur38 €46 €33 €
Reifen13 €17 €18 €
Hauptuntersuchung5 €5 €5 €
Summe pro Monat459 €639 €574 €
Kosten je Kilometer36,7 ct51,2 ct45,9 ct

Eigene Beispielrechnung, Stand 03.11.2026, gerundet; Summen aus ungerundeten Einzelwerten, daher Rundungsdifferenzen von ±1 €. Annahmen: Haltedauer 5 Jahre, 15.000 km/Jahr, Restwert 45 % des Kaufpreises. Kraftstoff Super E10 2,114 €/l (ADAC-Monatsdurchschnitt Oktober 2026), Strom 37,3 ct/kWh (BDEW-Haushaltspreis 2026, Laden zu Hause). Versicherung pauschal 600/800/850 € im Jahr (Annahme). Kfz-Steuer nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 c KraftStG für 999 cm³/125 g/km (A, 82 €/Jahr) und 1.498 cm³/148 g/km (B, 146,50 €/Jahr); Elektroauto steuerfrei nach § 3d KraftStG. Wartung 450/550/400 €, Reifen 150/200/220 € im Jahr (Annahmen). HU 163 € (ADAC-Durchschnitt 2026) zweimal in fünf Jahren, beim Elektroauto vereinfachend gleich angesetzt. Ohne Finanzierungszinsen, Parken und Pflege. Ohne Gewähr.

Das Elektro-SUV ist trotz höherem Kaufpreis im Monat günstiger als das Benzin-SUV, weil Energie, Steuer und Wartung weniger kosten. Einen Teil des Vorteils frisst der höhere Wertverlust wieder auf.

Unser Tipp: Rechnen Sie mit Ihren echten Zahlen nach. Den Verbrauch finden Sie im Bordcomputer oder im Tankbuch, die Versicherung in Ihrem Beitragsbescheid, die Steuer im Bescheid des Zolls. Für den Wertverlust hilft ein Blick auf Gebrauchtwagenpreise gleicher Modelle mit fünf Jahren und rund 75.000 Kilometern.

Wie stark ändern die Kilometer die Kosten?

Stärker, als viele denken – aber anders herum, als man vermutet. Wer weniger fährt, zahlt im Monat weniger, aber pro Kilometer deutlich mehr. Denn Wertverlust, Versicherung und Steuer laufen weiter, auch wenn das Auto steht. Die durchschnittliche Fahrleistung lag 2025 bei 13.140 Kilometern im Jahr (DAT-Report 2026) und damit etwas unter dem ADAC-Standard von 15.000 Kilometern.

Fahrleistung pro JahrA KleinwagenB Kompakt-SUVC Elektro-SUV
10.000 km411 € · 49,3 ct/km582 € · 69,9 ct/km547 € · 65,7 ct/km
15.000 km459 € · 36,7 ct/km639 € · 51,2 ct/km574 € · 45,9 ct/km
20.000 km508 € · 30,5 ct/km697 € · 41,8 ct/km600 € · 36,0 ct/km

Eigene Beispielrechnung mit denselben Annahmen wie oben; nur die Energiekosten ändern sich mit der Fahrleistung. In der Praxis steigt bei mehr Kilometern auch der Wertverlust. Stand 03.11.2026, ohne Gewähr.

Für Vielfahrer wird das Elektroauto damit immer interessanter: Bei 20.000 Kilometern liegt Beispiel C in unserer Rechnung fast 100 Euro im Monat unter dem Benzin-SUV. Bei 10.000 Kilometern sind es nur rund 35 Euro.

Roter Kleinwagen an einer modernen Tankstelle in der Abenddämmerung
Super E10 kostete im Oktober 2026 im Schnitt 2,114 Euro je Liter (ADAC) – beim Kleinwagen rund 145 Euro im Monat. KI-generiertes Bild.

Was kosten Sprit und Strom pro Monat?

Bei einem Benziner mit 5,5 Litern Verbrauch und 15.000 Kilometern im Jahr sind es rund 145 Euro im Monat, bei 6,5 Litern rund 172 Euro. Grundlage ist der ADAC-Monatsdurchschnitt für Super E10 im Oktober 2026 von 2,114 Euro je Liter. Diesel kostete im selben Monat 2,261 Euro. Ändert sich der Spritpreis um 10 Cent, verändert sich die Monatsrechnung beim Kleinwagen um knapp 7 Euro.

Beim Elektroauto entscheidet der Ladeort. Zu Hause zahlten Haushalte 2026 im Schnitt 37,3 Cent je Kilowattstunde (BDEW-Strompreisanalyse 10/2026). Bei 17 Kilowattstunden je 100 Kilometer inklusive Ladeverlusten sind das rund 79 Euro im Monat. Wer überwiegend öffentlich lädt, zahlt meist deutlich mehr: Mit einer angenommenen Ladesäulen-Kilowattstunde von 59 Cent wären es rund 125 Euro – der Abstand zum Benziner schrumpft dann merklich.

Grünlich-graues Elektro-SUV lädt an einer Wallbox vor einem Einfamilienhaus
Zu Hause kostete Strom 2026 im Schnitt 37,3 Cent je Kilowattstunde (BDEW) – rund 79 Euro im Monat im Beispiel C. KI-generiertes Bild.

Wie viel eine eigene Ladestation kostet und wann sie sich rechnet, haben wir im Beitrag Wallbox-Kosten 2026 ausgerechnet.

Wie viel Kfz-Steuer zahlt man 2026?

Für Pkw mit Erstzulassung ab 2021 setzt sich die Steuer aus zwei Teilen zusammen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c KraftStG): einem Sockelbetrag nach Hubraum und einem Zuschlag nach CO₂-Ausstoß. Der Sockel beträgt 2,00 Euro je angefangene 100 cm³ beim Benziner und 9,50 Euro beim Diesel. Dazu kommt für jedes Gramm CO₂ über 95 g/km ein gestaffelter Betrag.

CO₂-Ausstoß (WLTP)Zuschlag je g/kmBeispiel
bis 95 g/km0,00 €kein Zuschlag
über 95 bis 115 g/km2,00 €–
über 115 bis 135 g/km2,20 €A: 999 cm³, 125 g/km = 82,00 €
über 135 bis 155 g/km2,50 €B: 1.498 cm³, 148 g/km = 146,50 €
über 155 bis 175 g/km2,90 €–
über 175 bis 195 g/km3,40 €–
über 195 g/km4,00 €–

Quelle: Kraftfahrzeugsteuergesetz § 9 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c (gesetze-im-internet.de, Abruf 03.11.2026). Beispiele: eigene Rechnung, Sockel 10 × 2 € bzw. 15 × 2 € plus gestaffelter CO₂-Zuschlag. Maßgeblich ist der Steuerbescheid.

Reine Elektroautos sind von der Kfz-Steuer befreit, wenn sie zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden. Die Befreiung gilt zehn Jahre ab Erstzulassung, endet aber spätestens am 31. Dezember 2035 (§ 3d Abs. 1 KraftStG). Den CO₂-Wert Ihres Autos finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld V.7.

Was kosten Versicherung, Wartung und HU?

Die Versicherung schwankt am stärksten von Person zu Person. Laut GDV bestimmen vor allem die Regionalklasse des Wohnorts, die Typklasse des Modells, die jährliche Fahrleistung, die Schadenfreiheitsklasse, der Fahrerkreis und das Alter der Fahrer den Beitrag (GDV, Stand 09.09.2026).

Für 2026 rechnet die Branche mit weiter steigenden Kosten: Die Stundensätze der Werkstätten stiegen 2025 um 7,5 Prozent, Ersatzteile um 5,6 Prozent. Ein durchschnittlicher Pkw-Sachschaden kostet die Versicherer inzwischen rund 4.600 Euro. Bei Elektroautos lagen die Stundensätze 2025 rund 15 Prozent über denen von Verbrennern (GDV, 29.10.2026). Wer wechseln möchte, sollte den Stichtag im Blick behalten – mehr dazu im Beitrag Kfz-Versicherung wechseln.

Weißes Kompakt-SUV auf der Hebebühne einer hellen Markenwerkstatt
Eine Wartung kostete 2025 im Schnitt 542 Euro, eine Reparatur 604 Euro (DAT-Report 2026). KI-generiertes Bild.

Bei Wartung und Reparatur hilft der DAT-Report 2026: Eine durchgeführte Wartung kostete 2025 im Schnitt 542 Euro, eine Reparatur 604 Euro. Elektroautos brauchen keinen Ölwechsel und haben weniger Verschleißteile, deshalb haben wir in Beispiel C etwas niedrigere Wartungskosten angesetzt.

Die Hauptuntersuchung ist dagegen gut planbar. Beim Neuwagen ist die erste HU nach drei Jahren fällig, danach alle zwei Jahre. HU und Abgasuntersuchung kosteten 2026 im Bundesdurchschnitt rund 163 Euro, 2020 waren es noch rund 112 Euro. Elektroautos brauchen keine AU und zahlen deshalb nur die HU-Gebühr (ADAC, 30.07.2026).

Wie kann man die Autokosten senken?

Am meisten bringt es, beim größten Posten anzusetzen – dem Wertverlust. Danach folgen Versicherung und Energie. Diese Stellschrauben haben Sie selbst in der Hand:

  • Günstiger einkaufen: Jeder Euro, den Sie beim Kauf sparen, verringert den späteren Wertverlust. Preise für das gleiche Modell unterscheiden sich je nach Bezugsweg deutlich.
  • Länger fahren: Der Wertverlust ist in den ersten Jahren am höchsten. Wer ein Auto sieben statt drei Jahre hält, verteilt ihn auf mehr Monate.
  • Versicherung jährlich prüfen: Fahrerkreis, Kilometerangabe und Selbstbeteiligung beeinflussen den Beitrag. Ein Vergleich vor dem Stichtag lohnt sich.
  • Zu Hause laden: Beim Elektroauto entscheidet der Strompreis. Haushaltsstrom ist im Schnitt deutlich günstiger als die Schnellladesäule.
  • Nicht zu groß kaufen: Das Kompakt-SUV kostet in unserem Beispiel 180 Euro im Monat mehr als der Kleinwagen. Prüfen Sie, wie viel Platz Sie wirklich brauchen.

Ob Kauf, Finanzierung oder Leasing günstiger ist, hängt von denselben Größen ab – vor allem vom Restwert. Die drei Wege haben wir im Beitrag Auto leasen oder kaufen? verglichen.

Wie hilft ein EU-Neuwagen beim Sparen?

Als EU-Neuwagen kommt das Auto fabrikneu, mit voller Herstellergarantie und COC-Papieren für die Zulassung. Garantie und Inspektionen übernimmt jede Vertragswerkstatt der Marke in Deutschland. Liegt der Kaufpreis unter dem deutschen Listenpreis, sinkt auch der Wertverlust – der größte Kostenblock in jeder Rechnung. Verbrauch und Kfz-Steuer richten sich wie bei jedem Neuwagen nach den Werten in den Zulassungspapieren.

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Häufige Fragen zu den Autokosten

Was kostet ein Auto durchschnittlich im Monat?

Das hängt stark von Kaufpreis und Fahrleistung ab. In unserem Rechenbeispiel mit 15.000 km im Jahr und fünf Jahren Haltedauer kostet ein Kleinwagen mit Benzinmotor rund 459 Euro, ein Kompakt-SUV rund 639 Euro und ein Elektro-SUV rund 574 Euro im Monat. Darin stecken Wertverlust, Energie, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen und HU.

Welche Fixkosten hat ein Auto?

Fixkosten fallen auch an, wenn das Auto steht: die Kfz-Versicherung, die Kfz-Steuer und die Hauptuntersuchung. Meist zählt man auch den zeitabhängigen Teil des Wertverlusts dazu. Im Rechenbeispiel liegen Versicherung, Steuer und HU beim Kleinwagen zusammen bei rund 62 Euro im Monat, beim Kompakt-SUV bei rund 84 Euro.

Wie berechnet man die Kosten pro Kilometer?

Addieren Sie alle Kosten eines Jahres – Wertverlust, Energie, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen und HU – und teilen Sie die Summe durch die gefahrenen Kilometer. Ein Beispiel: 5.511 Euro Jahreskosten geteilt durch 15.000 Kilometer ergeben rund 36,7 Cent je Kilometer. Wer weniger fährt, zahlt je Kilometer mehr.

Wie hoch ist der Wertverlust bei einem Neuwagen?

Laut ADAC verliert ein Neuwagen im ersten Jahr im Schnitt 20 bis 25 Prozent seines Wertes, nach drei Jahren können es bis zu 50 Prozent sein. Bei Elektroautos liegt der Restwert nach drei Jahren im Schnitt bei etwa der Hälfte des Neupreises. Marke, Ausstattung, Farbe und Laufleistung verschieben die Werte im Einzelfall deutlich.

Ist ein Elektroauto im Unterhalt günstiger?

Im Betrieb meist ja: Strom zu Hause ist je Kilometer günstiger als Benzin, die Kfz-Steuer entfällt bei Erstzulassung bis Ende 2030 und die Wartung ist einfacher. In unserem Beispiel kostet das Elektro-SUV rund 65 Euro im Monat weniger als das Benzin-SUV. Wer viel öffentlich lädt oder einen hohen Wertverlust hat, verliert diesen Vorteil teilweise.

Wie viel Kfz-Steuer zahlt ein Benziner 2026?

Bei Erstzulassung ab 2021 zahlen Sie 2,00 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum plus einen CO₂-Zuschlag für jedes Gramm über 95 g/km (§ 9 KraftStG). Ein Benziner mit 999 cm³ und 125 g/km zahlt so 82 Euro im Jahr, einer mit 1.498 cm³ und 148 g/km 146,50 Euro. Den genauen Betrag nennt der Steuerbescheid des Zolls.

Was kostet die Hauptuntersuchung 2026?

HU und Abgasuntersuchung kosteten 2026 im Bundesdurchschnitt rund 163 Euro, so eine ADAC-Auswertung. Die erste HU ist beim Neuwagen nach drei Jahren fällig, danach alle zwei Jahre. Elektroautos brauchen keine Abgasuntersuchung und zahlen nur die HU-Gebühr. Ein Preisvergleich zwischen Prüfstellen kann laut ADAC bis zu 40 Euro sparen.

Wie kann ich meine Autokosten senken?

Am meisten bringt ein günstiger Kaufpreis, weil er den Wertverlust senkt. Danach lohnen sich eine längere Haltedauer, ein jährlicher Versicherungsvergleich, das Laden zu Hause beim Elektroauto. Auch die Fahrzeuggröße zählt: Ein Kleinwagen kostet im Beispiel rund 180 Euro im Monat weniger als ein Kompakt-SUV.

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Stand November 2026. Quellen: ADAC (Autokosten-Methodik und Autokostenrechner, Abruf 03.11.2026; Neuwagen und Wertverlust, Abruf 03.11.2026; TÜV-Kosten, 30.07.2026; Monatsauswertung Kraftstoffpreise, 02.11.2026); BDEW (Strompreisanalyse 10/2026); DAT-Report 2026 (Kurzbericht, Autojahr 2025); GDV (Medieninformation 29.10.2026; Beitragsmerkmale Kfz-Versicherung, 09.09.2026); Kraftfahrzeugsteuergesetz §§ 3d, 9 (gesetze-im-internet.de, Abruf 03.11.2026). Rechenbeispiele: eigene Berechnung mit offenen Annahmen, keine Angebote von Europemobile. Alle Angaben ohne Gewähr.

Dieser Beitrag wurde durch Europemobile mit Unterstützung von KI-Tools erstellt.