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VW Tayron vs. Škoda Kodiaq 2026: Welches große SUV passt?

VW Tayron und Škoda Kodiaq nebeneinander an einer Seeuferstraße im Herbst

Zwei Konzernbrüder, eine Plattform, fast dieselben Motoren: VW Tayron und Škoda Kodiaq sind die beiden großen Familien-SUV mit bis zu sieben Sitzen. Wir haben Herstellerdaten, ADAC-Werte und Testberichte verglichen – und zeigen, wo die Unterschiede wirklich liegen.

Kurz und knapp

Tayron und Kodiaq teilen sich die Technik: gleiche Plattform MQB evo, praktisch gleicher Radstand und dieselben Antriebe von 150 bis 272 PS. Der Kodiaq hat mit 910 Litern den größeren Kofferraum und ist in Deutschland beim Einstieg rund 2.760 Euro günstiger (UVP, Stand 10–11/2026). Der Tayron ist 34 mm länger und setzt auf mehr Touch-Bedienung und größere Bildschirme.

  • 4.792 / 4.758 mmLänge Tayron / Kodiaq
  • 885 / 910 lKofferraum 5-Sitzer (Tayron / Kodiaq)
  • 150–272 PSbei beiden, nur DSG-Automatik
  • 5 SterneEuro NCAP (Tayron 2025, Kodiaq 2024)

Was unterscheidet Tayron und Kodiaq überhaupt?

Weniger, als die unterschiedlichen Namen vermuten lassen. Der VW Tayron ist der Nachfolger des Tiguan Allspace und seit 2025 auf dem Markt, der Škoda Kodiaq fährt seit 2024 in zweiter Generation. Beide stehen auf dem Baukasten MQB evo, haben fast denselben Radstand (2.788 mm beim Tayron, 2.791 mm beim Kodiaq) und nutzen dieselben Motoren, Getriebe und Plug-in-Hybride aus dem Volkswagen-Konzern.

Die Unterschiede liegen im Detail: im Platzangebot, in der Bedienung, beim Design und beim Preis. Genau dort lohnt der genaue Blick, denn bei einem Familienauto entscheidet oft der Alltag – Kofferraum, Sitze, Bedienung im Stau – und nicht die letzte Pferdestärke.

VW Tayron im Studio

VW Tayron

  • Länge 4.792 mm, Breite 1.853 mm
  • Kofferraum 885 bis 2.090 l (5-Sitzer)
  • Linien Life, Style, R-Line, Sondermodell FUN
  • UVP des Herstellers ab 47.470 € (Stand 11/2026)

Pkw-EnVKV-Angaben im Abschnitt Motoren. KI-generiertes Bild.

Škoda Kodiaq im Studio

Škoda Kodiaq

  • Länge 4.758 mm, Breite 1.864 mm
  • Kofferraum 910 bis 2.105 l (5-Sitzer)
  • Linien Selection, Sportline, RS
  • UVP des Herstellers ab 44.710 € (Stand 10/2026)

Pkw-EnVKV-Angaben im Abschnitt Motoren. KI-generiertes Bild.

Maße: ADAC-Autokatalog (Abruf 01.11.2026). Preise: volkswagen.de (11/2026), Škoda-Preisliste Deutschland vom 22.10.2026.

Welches SUV ist größer und hat mehr Platz?

Außen ist der Tayron etwas länger, innen hat der Kodiaq leicht die Nase vorn. Der VW misst 4.792 mm, der Škoda 4.758 mm – ein Unterschied von 34 mm, den man vor allem beim Einparken in enge Garagen merkt. In der Breite ist es umgekehrt: Der Kodiaq ist mit 1.864 mm elf Millimeter breiter.

Beim Kofferraum liegt der Kodiaq vorn. Als Fünfsitzer fasst er nach Herstellernorm 910 Liter, der Tayron 885 Liter. Mit umgeklappter Rückbank sind es 2.105 zu 2.090 Liter. Bei den Plug-in-Hybriden, deren Batterie unter dem Boden Platz kostet, ist der Abstand größer: 745 Liter im Kodiaq, 705 Liter im Tayron.

WertVW TayronŠkoda Kodiaq
Länge4.792 mm4.758 mm
Breite (ohne Spiegel)1.853 mm1.864 mm
Höhe1.668 mm1.679 mm
Radstand2.788 mm2.791 mm
Kofferraum 5-Sitzer885–2.090 l910–2.105 l
Kofferraum Plug-in-Hybrid705–1.915 l745–1.945 l
Kofferraum 7-Sitzer (hinter 3. Reihe)345 l340 l

ADAC-Autokatalog (Basisvarianten ab 10/2026, Abruf 01.11.2026); VW Newsroom (Media Drive Tayron, 10.03.2025); Škoda Storyboard (05.10.2023); Škoda-Preisliste 22.10.2026. Kofferraum nach Herstellernorm; der ADAC misst im Test kleinere Werte (Tayron 2.0 TDI: 635 l).

Škoda Kodiaq mit geöffneter Heckklappe und beladenem Kofferraum vor einem Bauernhof
910 Liter im Fünfsitzer: Beim Kofferraum liegt der Kodiaq knapp vorn. KI-generiertes Bild.

Gibt es Tayron und Kodiaq als Siebensitzer?

Ja, beide gibt es auf Wunsch mit einer dritten Sitzreihe – aber nicht als Plug-in-Hybrid, weil dort die Batterie den Platz belegt. Hinter der dritten Reihe bleiben im Tayron laut VW 345 Liter (VW Newsroom, 03/2025), im Kodiaq rund 340 Liter (ADAC). Klappt man die dritte Reihe weg, sind es im Tayron 850 Liter (VW).

Der ADAC sieht die dritte Reihe im Tayron für Kinder als brauchbare Notlösung; Erwachsene tun sich dort schwer. Das gilt in ähnlicher Form für den Kodiaq, der nahezu dieselbe Grundfläche hat. Der Aufpreis liegt laut Škoda-Preisliste beim Kodiaq bei 1.250 Euro, beim Tayron nennt der ADAC im Test rund 950 Euro.

Gut zu wissen: Wer sieben Sitze braucht, wählt einen Benziner oder Diesel. Der Plug-in-Hybrid ist bei beiden Modellen immer ein Fünfsitzer.

Welche Motoren gibt es für Tayron und Kodiaq?

Die Antriebe sind bei beiden fast identisch, alle Versionen schalten mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Seit Oktober 2026 starten beide Baureihen mit einem 1.5-Liter-Mildhybrid mit 160 PS. Darüber folgen zwei Diesel, ein Benziner mit 204 PS und Allrad und zwei Plug-in-Hybride. An der Spitze unterscheiden sich die Konzepte: Der Tayron bietet einen 2.0 eTSI mit 272 PS, der Kodiaq den eigenständigen RS mit 265 PS.

AntriebVW TayronŠkoda Kodiaq
1.5 Mildhybrid118 kW (160 PS), Front118 kW (160 PS), Front
2.0 TDI110 kW (150 PS), Front110 kW (150 PS), Front
2.0 TDI Allrad142 kW (193 PS), 4MOTION142 kW (193 PS), 4x4
2.0 Benziner Allrad150 kW (204 PS), eTSI 4MOTION150 kW (204 PS), TSI 4x4
Topbenziner200 kW (272 PS), 2.0 eTSI 4MOTION195 kW (265 PS), RS 4x4
Plug-in-Hybrid150 kW (204 PS) und 200 kW (272 PS)150 kW (204 PS) und RS 200 kW (272 PS)

ADAC-Autokatalog (Abruf 01.11.2026); Škoda-Preisliste Deutschland 22.10.2026 (inkl. RS PHEV). EU-Neuwagen aus früherer Produktion können noch den 1.5 mit 150 PS haben – maßgeblich ist das jeweilige Fahrzeug.

Pkw-EnVKV: VW Tayron 1.5 eTSI, 2.0 TDI, 2.0 eTSI: Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4–8,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 141–182 g/km; CO2-Klasse E–G · VW Tayron eHybrid 204/272 PS: Energieverbrauch gewichtet kombiniert 1,5–1,7 l/100 km + 13,4–13,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen gewichtet kombiniert 35–39 g/km; CO2-Klasse gewichtet B; Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie 5,6–5,9 l/100 km; CO2-Klasse bei entladener Batterie D · Škoda Kodiaq 1.5 TSI mHEV, 2.0 TDI, 2.0 TSI, RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,3–8,5 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 139–193 g/km; CO2-Klasse E–G · Škoda Kodiaq 1.5 TSI PHEV 204 PS: Energieverbrauch gewichtet kombiniert 1,5–1,8 l/100 km + 14,1–14,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen gewichtet kombiniert 35–41 g/km; CO2-Klasse gewichtet B; Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie 5,7–6,2 l/100 km; CO2-Klasse bei entladener Batterie D–E · Škoda Kodiaq RS PHEV 272 PS: Energieverbrauch gewichtet kombiniert 1,8 l/100 km + 13,8–14,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen gewichtet kombiniert 40–41 g/km; CO2-Klasse gewichtet B; Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie 5,9–6,0 l/100 km; CO2-Klasse bei entladener Batterie D–E (Werte nach WLTP, Spannen über die genannten Basisvarianten; Quelle: ADAC-Autokatalog nach Herstellerangaben, Škoda-Preisliste Deutschland 22.10.2026, skoda-auto.de, volkswagen.de, Stand 10–11/2026).

Beim Verbrauch liegen die Brüder nah beieinander. Laut ADAC-Autokatalog kommen beide Mildhybride auf 6,3 Liter je 100 km, der 150-PS-Diesel auf 5,4 (Tayron) und 5,3 Liter (Kodiaq). Der größte Unterschied zeigt sich beim Allrad-Diesel mit 6,2 gegenüber 6,0 Litern. Im ADAC-Ecotest verbrauchte der Tayron 2.0 TDI mit 150 PS 5,8 Liter Diesel.

VW Tayron mit Wohnwagen auf einer Alpenpassstraße
Bis zu 2.400 kg Anhängelast nennt der ADAC für den Tayron mit 272 PS. KI-generiertes Bild.

Welches SUV zieht mehr – Tayron oder Kodiaq?

Für den Wohnwagen sind beide gut gerüstet, mit leichtem Vorteil für den Tayron bei den stärksten Motoren. Die Fronttriebler mit Mildhybrid und die 204-PS-Plug-in-Hybride dürfen 1.800 kg ziehen, der 150-PS-Diesel 2.000 kg. Mit Allrad steigen die Werte auf 2.300 kg; beim Tayron nennt der ADAC für den 193-PS-Diesel und den 272-PS-Benziner sogar 2.400 kg.

MotorVW TayronŠkoda Kodiaq
1.5 Mildhybrid1.800 kg1.800 kg
2.0 TDI 150 PS2.000 kg2.000 kg
2.0 TDI 193 PS Allrad2.300–2.400 kg2.300 kg
2.0 Benziner 204 PS Allrad2.300 kg2.300 kg
Topbenziner Allrad2.400 kg (272 PS)2.300 kg (RS 265 PS)
Plug-in-Hybrid 204 PS1.800 kg1.800 kg

Anhängelast gebremst bei 12 % Steigung. ADAC-Autokatalog (Abruf 01.11.2026); für den Tayron 2.0 TDI 193 PS nennt VW Newsroom (03/2025) 2.300 kg, der ADAC 2.400 kg – verbindlich ist das COC-Papier des Fahrzeugs.

Wie weit fahren die Plug-in-Hybride elektrisch?

Beide Plug-in-Hybride nutzen eine Batterie mit 19,7 kWh netto und kommen nach WLTP auf gut 110 bis 120 km elektrisch. Der ADAC-Autokatalog nennt für den Tayron eHybrid mit 204 PS 121 km, für den Kodiaq mit 204 PS 122 km. Die 272-PS-Versionen schaffen etwas weniger: 114 km beim Tayron R-Line, 110 bis 113 km beim Kodiaq RS laut Preisliste.

Geladen wird an der Wallbox mit 11 kW, an der Schnellladesäule mit Gleichstrom. Der ADAC gibt für beide 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent an. Bei der Ladeleistung des Tayron widersprechen sich die Quellen: VW nennt bis zu 50 kW, der ADAC-Katalog 40 kW.

Wie unterscheiden sich Cockpit und Bedienung?

Hier unterscheiden sich die Brüder am deutlichsten. Škoda setzt im Kodiaq auf drei Drehregler unter dem Bildschirm, die „Smart Dials“. Die äußeren steuern Temperatur sowie Sitzheizung und -belüftung, der mittlere bis zu vier frei wählbare Funktionen wie Lautstärke, Gebläse oder Fahrprofil. Der Zentralbildschirm misst 10 Zoll, mit Navigation 13 Zoll.

VW geht im Tayron einen anderen Weg: ein 12,9-Zoll-Bildschirm in Serie, auf Wunsch 15 Zoll, dazu beleuchtete Touch-Slider für Temperatur und Lautstärke und eine feste Klimaleiste im Display. In der Mittelkonsole sitzt ein Drehschalter für Lautstärke, Fahrprofile und Lichtstimmungen. Ein Head-up-Display gibt es bei beiden als Option (beim Tayron laut ADAC 800 Euro). Gemeinsam ist beiden der Wählhebel an der Lenksäule, der die Mittelkonsole frei macht.

Cockpit des Škoda Kodiaq mit drei Drehreglern unter dem Bildschirm
Drei Drehregler statt Touch-Slider: Die Smart Dials sind das Bedien-Merkmal des Kodiaq. KI-generiertes Bild.

Was kosten Tayron und Kodiaq?

Der Kodiaq ist in jeder Motorisierung günstiger. Beim Einstieg mit dem 160-PS-Mildhybrid beträgt der Unterschied laut Herstellerpreisen 2.760 Euro, beim Plug-in-Hybrid mit 204 PS sogar 5.780 Euro. Der Abstand ergibt sich zum Teil aus der Serienausstattung der günstigsten Linie; ein Vergleich lohnt deshalb mit gleicher Ausstattung.

Motor (günstigste Linie)VW TayronŠkoda Kodiaq
1.5 Mildhybrid 160 PS47.470 € (Life)44.710 € (Selection)
2.0 TDI 150 PS50.005 € (Life)48.210 € (Selection)
2.0 TDI 193 PS Allrad55.935 € (Life)52.410 € (Selection)
2.0 Benziner 204 PS Allrad52.865 € (Life)49.910 € (Selection)
Plug-in-Hybrid 204 PS55.520 € (Life)49.740 € (Selection)

UVP des Herstellers in Deutschland inkl. MwSt., ohne Überführung. Tayron: volkswagen.de und ADAC-Autokatalog (Stand 11/2026); Kodiaq: Škoda-Preisliste Deutschland (Stand 10/2026, 22.10.2026) und ADAC-Autokatalog.

Was sagen ADAC, AUTO BILD und Auto Zeitung?

Einen direkten Fahrtest beider Modelle gegeneinander haben wir bei den großen Prüfern nicht gefunden. Aussagekräftig sind die Einzeltests und ein Datenvergleich:

VW Tayron

  • ADAC Autotest 2.0 TDI Life (08/2025): Note 1,9 – sehr viel Platz, komfortables Fahrwerk, effizienter Diesel
  • ADAC Test eHybrid (28.05.2026): Note 2,0 – üppiges Platzangebot, praxistaugliche E-Reichweite
  • AUTO BILD „Goldenes Lenkrad 2025“, Familienauto: Platz 1 (Tayron 2.0 TDI, 3.147 Punkte)

Škoda Kodiaq

  • ADAC Autotest 2.0 TDI Selection (11/2024): Note 2,0 – viel Platz, bequeme Sitze, sehr großer Kofferraum
  • AUTO BILD „Goldenes Lenkrad 2025“, Familienauto: Platz 2 (Kodiaq RS, 3.127 Punkte)
  • Auto Zeitung, Datenvergleich (04.08.2026): Kodiaq vorn – mehr Platz, günstigerer Preis

Kritik am Tayron

  • Navigation nur gegen Aufpreis (ADAC)
  • hoher Preis (ADAC, eHybrid)
  • Fahrwerk mit Dynamikschwächen (ADAC, TDI)
  • nur 2 Jahre Herstellergarantie (ADAC)

Kritik am Kodiaq

  • großes 13-Zoll-Infotainment nur gegen Aufpreis (ADAC)
  • nur 2 Jahre Herstellergarantie (ADAC)

Zusammenfassung der Testergebnisse in eigenen Worten. Beim Goldenen Lenkrad traten unterschiedliche Motoren an; der Datenvergleich der Auto Zeitung ist kein Fahrtest.

Heck des VW Tayron in einer Alpendorfstraße
Leuchtband und beleuchtetes Logo: Am Heck ist der Tayron klar als VW zu erkennen. KI-generiertes Bild.

Tayron oder Kodiaq – für wen welches?

Einen klaren Sieger gibt es nicht, dafür sind sich die Autos technisch zu ähnlich. Die Wahl hängt am Einsatz und am Geschmack:

Der Kodiaq passt, wenn …

  • der Preis zählt: in jeder Motorisierung günstiger (UVP)
  • jeder Liter Kofferraum zählt, auch beim Plug-in-Hybrid
  • Sie lieber an Drehreglern als auf Touchflächen bedienen
  • Sie ein sportliches Topmodell als RS suchen

Der Tayron passt, wenn …

  • Sie große Bildschirme (bis 15 Zoll) wollen
  • Sie mit 272 PS die höchste Anhängelast brauchen (bis 2.400 kg laut ADAC)
  • Ihnen das VW-Design und die Lichtstimmungen gefallen
  • Sie die bessere ADAC-Note im Diesel-Test überzeugt
Unser Tipp: Fahren Sie viel mit Anhänger oder Familie, ist der 2.0 TDI in beiden Modellen die ausgewogenste Wahl. Wer zu Hause laden kann und überwiegend kurze Strecken fährt, nutzt den Plug-in-Hybrid am besten – dann aber als Fünfsitzer.

Was bedeutet EU-Neuwagen bei Tayron und Kodiaq?

Als EU-Neuwagen kommt das Auto fabrikneu, mit voller Herstellergarantie und COC-Papieren für die Zulassung. Garantie und Inspektionen übernimmt jede Vertragswerkstatt der Marke in Deutschland. Bei EU-Neuwagen kann die Ausstattung je nach Land von der deutschen Linie abweichen; was genau an Bord ist, steht bei jedem Fahrzeug.

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Häufige Fragen: Tayron oder Kodiaq?

Ist der Kodiaq größer als der Tayron?

Außen nicht: Der Tayron ist mit 4.792 mm 34 mm länger. Innen bietet der Kodiaq aber den größeren Kofferraum, 910 statt 885 Liter als Fünfsitzer und 745 statt 705 Liter als Plug-in-Hybrid (Herstellernorm, ADAC-Autokatalog, Stand 11/2026).

Haben Tayron und Kodiaq die gleichen Motoren?

Weitgehend ja. Beide bieten den 1.5-Mildhybrid mit 160 PS, den 2.0 TDI mit 150 und 193 PS, einen 204-PS-Benziner mit Allrad und Plug-in-Hybride mit 204 und 272 PS. Nur an der Spitze unterscheiden sie sich: Tayron 2.0 eTSI mit 272 PS, Kodiaq RS mit 265 PS.

Gibt es den Plug-in-Hybrid als Siebensitzer?

Nein. Bei beiden Modellen belegt die Batterie den Platz der dritten Sitzreihe. Sieben Sitze gibt es nur mit Benzin- oder Dieselmotor; der Aufpreis liegt beim Kodiaq bei 1.250 Euro (Preisliste 22.10.2026), beim Tayron nennt der ADAC rund 950 Euro.

Wie viel darf ein Tayron oder Kodiaq ziehen?

Je nach Motor 1.800 bis 2.400 kg gebremst bei 12 % Steigung. Die Allradversionen schaffen 2.300 kg, beim Tayron nennt der ADAC für den 193-PS-Diesel und den 272-PS-Benziner 2.400 kg. Verbindlich ist der Wert im COC-Papier des Fahrzeugs.

Welches Modell ist günstiger?

Der Kodiaq. Laut den Herstellerpreisen in Deutschland liegt er beim Einstieg mit 44.710 Euro rund 2.760 Euro unter dem Tayron mit 47.470 Euro, beim Plug-in-Hybrid sind es 5.780 Euro (Stand 10–11/2026). Als EU-Neuwagen gelten eigene Preise, sie stehen bei jedem Fahrzeug.

Wie sicher sind die beiden SUV?

Beide haben fünf Sterne bei Euro NCAP. Der Tayron wurde 2025 getestet (Erwachsene 87 %, Kinder 85 %), der Kodiaq 2024 (Erwachsene 89 %, Kinder 83 %). Wegen der unterschiedlichen Testjahre lassen sich die Prozentwerte nur eingeschränkt vergleichen.

Welche Garantie gilt?

Bei beiden gilt die Herstellergarantie von zwei Jahren ohne Kilometergrenze, dazu drei Jahre auf den Lack und zwölf Jahre gegen Durchrostung. Die Batterie der Plug-in-Hybride ist acht Jahre oder 160.000 km abgesichert. Bei EU-Neuwagen gilt sie in jeder Vertragswerkstatt in Deutschland.

Weiterlesen

Stand November 2026. Quellen: volkswagen.de (Modellseite Tayron, 11/2026) und Volkswagen Newsroom (Tayron Weltpremiere 09.10.2024, Media Drive 10.03.2025, Euro NCAP 21.05.2025); Škoda Auto Deutschland (Preisliste 22.10.2026, skoda-auto.de) und Škoda Storyboard (05.10.2023, 30.08.2023); ADAC-Autokatalog (Abruf 01.11.2026), ADAC Autotest Tayron 2.0 TDI (08/2025), ADAC Test Tayron eHybrid (28.05.2026), ADAC Autotest Kodiaq 2.0 TDI (15.11.2024); Euro NCAP (2024, 2025); AUTO BILD (Goldenes Lenkrad 2025, 18.11.2025); Auto Zeitung (Datenvergleich 04.08.2026). Alle Angaben ohne Gewähr; verbindliche Werte und Preise stehen bei jedem Fahrzeug.

Automagazin der Europemobile Retail GmbH – unabhängiger EU-Neuwagenhändler, kein Vertragshändler der besprochenen Marken.

Dieser Beitrag wurde durch Europemobile mit Unterstützung von KI-Tools erstellt.