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Sechs Autohersteller unter den innovativsten Unternehmen 2019

Die Boston Consulting Group, eine der größten und einflussreichsten Unternehmensberatungen der Welt, hat ihr diesjähriges Ranking der innovativsten Unternehmen weltweit veröffentlicht. Darunter finden sich auch sechs Autohersteller. Der Anteil an Fahrzeugproduzenten im Ranking hat sich damit zum Vorjahr leicht erhöht – in der Zusammensetzung der Unternehmen aber gab es Bewegung.

 

Tesla führend unter den innovativen Automobilherstellern

Die Boston Consulting Group (BCG) lobt in den Unternehmen, die ein besonders hohes Ranking erzielten, vor allem den Einsatz von künstlicher Intelligenz, die sowohl in den Endprodukten für die Kunden als auch in der Erleichterung und Automatisierung von internen Unternehmensprozessen Verwendung findet. Auch die Automobilhersteller bilden dabei keine Ausnahme: Innovativster unter den Autoherstellern ist, wie schon im Vorjahr, Tesla, das besonders im Bereich autonomes Fahren auf künstliche Intelligenz setzt. So soll der neue Tesla Model 3 mit seiner Autopilotfunktion, die den Fahrer beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen entlastet, schon einmal einen ersten Schritt in diese Richtung machen. Mit dem vergleichsweise günstigen Mittelklasse-Elektroauto setzt Tesla so weiterhin neue Standards in Bereich Elektromobilität.

 

BMW setzt auf Industrie 4.0

Auf Platz 27 landete BMW, das es im Vorjahr nicht unter die Top 50 geschafft hatte. Das Unternehmen kündigte zuletzt auf der Hannover Messe die Einführung einer Open Manufacturing Plattform ein, um die Entwicklung von Industrie-4.0-Lösungen zu beschleunigen. „Um die komplexe Aufgabe der Produktion von individualisierten Premiumprodukten zu meistern, bedarf es innovativer IT- und Softwarelösungen“, sagte Oliver Zipse, Mitglied des Vorstands der BMW AG, verantwortlich für Produktion. Auch mit ihren Produkten beeindruckt die BMW Group. So ließ sich auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das System BMW Natural Interaction bestaunen: Dabei werden fortschrittlichste Sprach- mit erweiterter Gestensteuerung und Blickerkennung kombiniert, um eine echte Multimodalität bei der Bedienung möglich zu machen.

 

Toyota baut Forschungs- und Entwicklungssektor aus

Ebenfalls über eine Platzierung freuen darf sich Toyota. Bei Platz 37 scheinen die Japaner allerdings noch Luft nach oben zu sehen: Ende April kündigte Toyota die Inbetriebnahme eines neuen Testzentrums unweit der japanischen Firmenzentrale an. Die 5,3 Kilometer lange Teststrecke soll noch bis zum Geschäftsjahr 2023 sukzessiv um einen Hochgeschwindigkeitskurs und weitere Einrichtungen ergänzt werden. Begründet wurde der Bau des Testgeländes mit dem Ziel, weiterhin Maßstäbe bei Fahreigenschaften, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit setzen. Toyota gehört außerdem als einziger unter den Autobauern zu den „Steady Innovators“, also zu den Unternehmen, die seit 2005 kein einziges Mal auf der Liste der BCG fehlten.

VW fördert junge Erfinder

Auf Platz 38 fand sich im Ranking Volkswagen inklusive seiner Töchter Audi und Porsche wieder. Letzteres fördert Innovation sogar beim Nachwuchs: Bis zum 30. August ist Porsche im Rahmen der Digital-Konferenz auf der Suche nach Ideen und Technologien für eine nachhaltige Zukunft der Mobilität. Thema des international ausgerichteten Wettbewerbs lautet „Mobility for a better world“.  Mutterunternehmen Volkswagen setzt derweil beim Marketing besonders auf Elektromobilität. In Vorbereitung auf den jetzt vorbestellbaren ID.3 startet eine global angelegte Kampagne, dessen Höhepunkt die Präsentation des neuen Elektro-Mittelklassewagens auf der IAA in Frankfurt sein wird.

 

General Motors und Daimler investieren in Elektromobilität

Mit Platz 40 VW dicht auf den Fersen befindet sich General Motors, das letztens eine 300 Millionen-Investition für die Entwicklung eines Elektroautos von Tochterfirma Chevrolet ankündigte. Daimler und Tochterunternehmen Mercedes Benz, für die im Bremer Werk vor einigen Tagen der erste Mercedes-Benz EQC (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 - 19,7 kWh/100 km) vom Band rollte, sichern sich mit Platz 47 gerade noch so einen Platz im Ranking und sinken damit im Vergleich zum Vorjahr 15 Plätze nach unten. Dabei trifft es sie besser als Nissan und Renault: Beide gehören seit diesem Jahr nicht mehr zu den Top 50.

Partnerschaften sind die Grundlage für Innovation

Um das Ranking zu erstellen, befragt die BCG jedes Jahr mehr als 1.500 internationale Führungskräfte. „Die Fähigkeit, funktionierende und nachhaltige Partnerschaften aufzubauen, ist eine wesentliche Voraussetzung für digitale Innovationen“, sagt Carsten Kratz, BCG-Chairman für Deutschland und Österreich. „Auch in Deutschland denken vor allem die Vorreiter zunehmend in Plattformen, das sehen wir zum Beispiel an der Autoindustrie. Dabei geht es nicht allein um geringere Entwicklungskosten. Vielmehr entsteht aus der Kombination unterschiedlicher Fähigkeiten und Positionen ein größerer Mehrwert für den Kunden – und damit ein erheblicher Vorteil im Wettbewerb.“