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Frontansicht Volvo Polestar EU Neuwagen

Polestar 2: Volvo greift Tesla an

Konkurrenz für Tesla. Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Volvos Elektromarke Polestar einen neuen Angreifer. Die Limousine „Polestar 2“ soll ab 2020 dem „Model 3“ des US-Rivalen auf den Leib rücken. Kaufen kann man sie ausschließlich online.

Polestar nimmt Volvo ins Visier

Wenn ein Autohersteller sein neues Modell direkt mit dem des größten Konkurrenten vergleicht, ist das schon etwas Ungewöhnliches. Doch genau das hat die neue Marke Polestar, ein Ableger des chinesischen Volvo-Mutterkonzerns Geely, mit dem Tesla Model 3 gemacht. Der Polestar 2, das bisher zweite Modell, ist dabei in der Mittelklasse vertreten und mit der Größe einer Mercedes C-Klasse oder eines BMW 3er gleichzusetzen. Die Optik entspricht der eines Saabs.

Getreu dem Vorbild des Tesla Model 3 sollen die Stufenhecklimousinen zunächst in der teuersten Variante zu kaufen sein. Produktionsstart ist in China zwar 2020, zunächst aber sollen 2021 die „Launch Modelle“ für schlappe 59.900€ angeboten werden. Ein günstigeres Modell für 39.900€ wird danach verfügbar sein, jedoch vermutlich mit einer kleineren Batterie.

Aggressives Design, starke Technik

Polestar stellt eine dynamische und sportliche Fließheck-Limousine mit aggressivem Frontdesign vor. Dabei werden einige typische Volvo-Designelemente übernommen wie beispielsweise das Tagfahrlicht im Thors-Hammer-Stil und ein schmaler Kühlergrill mit breiten Lamellen. Das Heck wurde mit einer Leuchtenband-Grafik ausgestattet.

Zudem besitzt das neue Modell die kompakte Modular-Architektur (CMA) von Volvo. Die zwei Elektromotoren leisten bis zu 300 Kilowatt, also 408 PS, und mit 660 Newtonmetern ein maximales Drehmoment. Der Polestar 2 beschleunigt in weniger als fünf Sekunden von null auf 100 km/h. Dabei soll er eine insgesamte Reichweite von bis zu 500 Kilometern haben. Energiequelle ist hier die aus 27 Modulen bestehende Batterie im Unterboden, die 78 kWh Energie bereitstellen kann. Flächendeckende Lademöglichkeiten sollen durch verschiedene Roamingpartner geschaffen werden.  

Innen: smart und vegan

Gewöhnliche Autoschlüssel wird es im Polestar 2 nicht mehr geben. Das Handy wird diese Aufgabe übernehmen. Mithilfe von vier integrierten Bluetooth-Modulen kann das Fahrzeug den genauen Standort des Fahrers ausmachen und sich automatisch entriegeln, wenn sich dieser auf 1,5 Meter nähert. Auch startet das Auto von selbst, wenn der Nutzer Platz nimmt. Als Betriebssystem verwendet Polestar Android, Google-Dienste wie Assistent, Maps oder Apps des Play Stores stehen zur Nutzung im Fahrzeug bereit. Natürlich können auch Apple-Geräte verbunden werden.

Der Innenraum, der mit veganen Materialien ausgestattet ist, setzt auf ein minimalistisches Design. Auf Schalter und Knöpfe wird hauptsächlich verzichtet. Fahrzeugfunktionen lassen sich über ein 11-Zoll-Touchscreen steuern, das sich auf der Mittelkonsole befindet. Hinter dem Lenkrad werden wichtige Informationen für die Fahrt auf einem weiteren Bildschirm angezeigt.

Polestar 2: ausschließlich online bestellbar

Das Fahrzeug soll zunächst in den wichtigsten Märkten der Automobilbranche gelauncht werden, etwa in Deutschland, China und in den USA. Wer Lust auf dieses Modell bekommen hat, kann es allerdings nur über das Internet bestellen.

Die Präsentation in Genf kann Volvo als Erfolg werten. Das neue Modell hat die Aufmerksamkeit von Branche und Fachjournalisten gewonnen. Als Nächstes wollen die Schweden ihren neuen Wagen mit einer Roadshow in zahlreichen europäischen Städten zeigen. Danach werden Showrooms entstehen, die sogenannten „Polestar-Spaces“. Dort kann man den Polestar 2 zur Probe fahren. Trotz Online-Verkauf setzt Volvo also doch weiter auf Kundenkontakt.